Künftig Hitzebehandlung für alle Futtermehle

27.08.2019  |  Von: De Hoop  |  Kategorie: Vermehrung

Infolge des Verbots, zur Bakterienbekämpfung Formaldehyd einzusetzen, entscheiden sich viele Futterhersteller für eine Ansäuerung des Futters. Diese Option verursacht aber nicht nur zusätzliche Kosten, sie bietet auch keine Garantie dafür, dass eventuell vorhandene Bakterien wirklich abgetötet werden. Bei einer Erhitzung der Grundstoff e ist das sehr wohl der Fall. In der neuen Fertigungslinie wird das Futter während der Produktion einer Hitzebehandlung unterzogen. Durch die hohen Temperaturen und die Verweildauer im Hygienisierer werden alle Bakterien zuverlässig abgetötet.

Produktion nach Lebensmittelkriterien
Bei der Einrichtung der Mehlfabrik haben wir uns von den strengen Anforderungen an die Lebensmittelindustrie leiten lassen. So wurden z. B. Edelstahl und runde Bunker verwendet. Darüber hinaus herrscht im Werk ein ständiger Überdruck. Die gesamte Luft für die Wiederabkühlung des Futters strömt durch einen Edelstahlkühler, der über ein Filtersystem mit Filtern in Krankenhausqualität verfügt. Dadurch werden eventuelle Bakterien in der Außenluft abgefangen und es strömt ausschließlich saubere Luft in das Werk.

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