Neue Erhitzungsanlage für Mehlfutter verbessert Hygiene

07.03.2019  |  Von: De Hoop  |  Kategorie: Vermehrung

Derzeit wird letzte Hand an die Erhitzungsanlage gelegt und noch diesem Sommer wird sie voll in Betrieb gehen. Damit ist De Hoop der erste Futtermittelhersteller, der alle Mehlfuttermittel einer Hitzebehandlung unterzieht. Der direkte Anlass für die Änderung ist das Verbot des Einsatzes von Formaldehyd als Desinfektions- und Hygienemittel in Futter. Durch die Beigabe von Formaldehyd war es bisher möglich, Krankheitserreger (Salmonellen) abzutöten. Das ist kein unnötiger Luxus: Untersuchungen zeigen, dass 2 bis 4 Prozent der proteinhaltigen Rohstoffe (Spuren von) Salmonellen aufweisen.

Erhitzung wirksamer als Ansäuerung
Seit dem Verbot von Formaldehyd fügen viele Futtermittelhersteller zusätzliche Säuren zum Futter hinzu. Auch bei De Hoop haben wir dies vorübergehend getan. Allerdings ist zu bedenken, dass Säure die Ausbreitung von Bakterien zwar verhindert, jedoch keine desinfizierende Wirkung hat. Zudem ist Ansäuerung eine relativ teure Lösung. Eine bessere und langfristig kostengünstigere Möglichkeit ist, Bakterien während des Produktionsverfahrens durch Erhitzung abzutöten. In unserer neuen Erhitzungsanlage gewährleisten wir die Hygiene des Futters durch eine Hitzebehandlung. Durch die Erhitzung können wir garantieren, dass alle Bakterien abgetötet werden. Insbesondere im Vermehrungs- und Legehennensektor wurde diese Ankündigung begeistert aufgenommen.
 

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